Freunde von gutem, melodischem Hard'n'Heavy - Rock sollten bei "The Crest" mehr als nur ein Ohr riskieren
Angepunkter Rock'n'Roll, der trotz der kaputten Attitüde mächtig Spaß macht
Frischer Wind im DeathCore
Die Franzosen von SHADYON wollen zwischen Progressive-, Melodic- und AOR-Klängen Euren Geist kontrollieren - solide Leistung.
Hier schlummert buchstäblich eine "schwarze" Perle: FIR BOLG aus Frankreich machen nun mit einem Label im Rücken auf ihren True Pagan Black Metal aufmerksam
Death/Thrash Metal aus Österreich, der sich nicht so schnell im Kopf festsetzen möchte!
Ein gigantischer Querschnitt durch den Asphyx-Katalog mit cooler Live-Atmosphäre
Power Metal mit weiblichem Gesang aus Florida - und einem CD-Cover, das den Achtzigern alle Ehre machen würde
Kerniger und grooviger denn je
Melodic Rock wie dierekt aus den 80ern, für Fans von WHITESNAKE und BON JOVI empfehlenswert











Was UMBRA NIHIL hier in sieben langen Musikstücken auf ihre Hörer loslassen, ist schwer in Worte zu fassen. Die Plattenfirma versucht es mit der Umschreibung Slow Obscure Metal, was eigentlich recht treffend ist. Die nordfinnische Band bewegt sich irgendwo im Doom-Dunstkreis und vermischt dabei härtere Einflüsse mit melodisch-ruhigen Momenten zu einem sehr vielschichtigen und eben leicht seltsamen Gesamtwerk. Das Tempo ist dabei durchgehend im unteren Bereich angesiedelt, sei es nun bei den schleppenden heavy Gitarrenklängen oder bei den eher verträumten und leisen Tönen. Langweilig wird es auf „Gnoia“ dennoch nie, im Gegenteil, bei aller Langsamkeit wirken die Lieder von UMBRA NIHIL nie langatmig und öd, sondern ziehen den Hörer durch ihre düstere Atmosphäre in den Bann. Auch die vielseitige (aber nie unharmonische) Zusammenfügung unterschiedlicher Komponenten macht diese CD so interessant und sorgt dafür, dass man hier immer wieder neue Facetten entdecken kann. So kommen UMBRA NIHIL auch über relativ weite Strecken ohne Gesang aus, ohne dass man in diesen Momenten den Eindruck hätte, dass da etwas fehlt. Aber auch die Gesangspassagen fügen sich schließlich perfekt ins Gesamtbild ein. So werden die härteren, dreckigen Gitarrenklänge mit tiefem deathigen Grollen unterlegt, während in den ruhigen Passagen ein dezenterer tiefer Sprechgesang zum Einsatz kommt.

